Im Spätherbst habe ich für Finn eine Kombination aus Mütze und Halssocke genäht, damit der kleine Mann etwas hat, was in in den kälteren Tagen wärmt. Weil ich an der Mütze aber noch eine Änderung machen musste, kann ich Euch das erst heute präsentieren.

Ich fange mal mit der Halssocke an. Die ist innen mit einem kuscheligen Nicki gefüttert und außen habe ich einen blauen Streifenstoff aus Jersey vernäht. Simone liebt Streifen und ich wollte auch etwas, was zu vielen Outfits passt.

Den Schnitt dafür habe ich mir nach dieser Anleitung von Mamahoch2 selbst gebastelt. Wenn man den Kopfdurchmesser eines Kindes kennt, ist das super einfach. Bei einem Kopfdurchmesser von 49 cm habe ich das Schnittteil 27 cm x 18 cm genommen und dann nach Gefühl eine leichte Kurve nach innen eingezeichnet. Die Wölbung nach innen sorgt dafür, dass sich die Halssocke eng an den Hals schmiegt und dadurch sieht es auch schicker aus. Das war Finns erste Halssocke und ich hab Euch ja in dem Posting über die Winterkollektion aus dem Pinguin-Stoff schon erzählt, dass sie zum absoluten Lieblingsstück geworden ist. Weil sie unkompliziert ist, immer gut aussieht und weil Finn dann etwas warmes am Hals hat. Dabei ist die so super leicht und schnell zu nähen, dass ich davon eigentlich echt mal eine kleine Serie nähen könnte.

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Der Streifenstoff war noch übrig von der Dino-Mütze. Und um die soll es ja heute vor allem gehen. Hier sehr Ihr die beiden Accessoires einmal zusammen:

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Die Dino-Mütze habe ich auf dem Blog von Hamburger Liebe entdeckt, da war Finn noch nicht mal geboren. Die wollte ich immer schon nähen und deshalb war das meine erste Idee, als Simone fragte, ob ich Finn eine Mütze machen möchte. Die besteht durch die Zacken zwar aus echt vielen kleinen Teilen, aber es macht so einen Spaß, die zu nähen, dass man den vergleichsweise großen Aufwand gar nicht als solchen wahrnimmt.

Die erste Anprobe habe ich an meinen Teddy Felix vorgenommen. Ihm ist sie einen Tick zu groß, aber man sieht trotzdem, dass die Dino-Mütze nicht nur auffällt, sondern auch ganz besonders niedlich ist. Das “Handmade” Label habe ich mit großen Stichen und einem kontrastfarbigen Garn von Hand aufgenäht. Das gefällt mir so richtig gut, weil es eben noch mehr nach handgemacht aussieht.

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Hier seht Ihr auch, dass man die Dino-Mütze vorne auch ein bisschen kochklappen kann:

Ich finde das sieht von vorne sehr niedlich aus.

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Finn hat seine neue Mütze sofort in Beschlag genommen und ist damit in der Wohnung herumgelaufen.

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Ganz schön frech sieht der kleine Matz mit dieser Dino-Mütze aus. Damit ist er sicher der Star in der Nachbarschaft, denn so eine Mütze hat nicht jedes Kind. Viel wichtiger ist aber, dass er sich darin wohl fühlt und ich glaube sein zufriedenes Gesicht zeigt, dass er die Mütze mag.

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Für den Winter war sie so aber leider noch nicht richtig geeignet – und warum das so ist, seht Ihr auf dem nächsten Bild. So süß die Ohrenklappen auch sind, sie liegen nicht an den Ohren an.

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Deshalb hat die Dino-Mütze noch ein Feintuning erhalten. Simone hat sich Bändel gewünscht, mit denen sie die Mütze unter der Kinn verschließen kann. Ich hab lange gebraucht, bis ich eine Idee hatte, wie ich das lösen kann. Letztlich habe ich dann aus einem dunkelblauen Sweatstoff Streifen geschnitten, die wie ein Schrägband gefaltet und dann von Hand mit kleinen Stichen zusammengenäht. So entsteht eine Art Kordel. Unten habe ich einfach einen Knoten reingemacht.

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Um sie zu befestigen, musste ich die Ohrenklappen an den Spitzen wieder ein Stück auftrennen. Dazu habe ich erst die knappkantige Naht gelöst und dann vorsichtig 2-3 cm der Verstürzungsnaht von außen aufgemacht. Da habe ich dann das Anfangsstück der Kordel reingeschoben und dass dann mit einer knappkantigen Naht festgenäht.

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Einfacher wäre es gewesen, wenn ich das von Anfang an so geplant hätte, aber auch so finde ich das nun noch eine gelungene Lösung.

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Jetzt hat Finn für den Winter zwei Mützen – die Fliegermütze aus dem Pinguinstoff mit dem dicken Teddystoff für richtig kalte Tage und die Dino-Mütze für die Tage, an denen es nicht so richtig bitterkalt ist. Damit passt sie auch noch gut für den Übergang in das hoffentlich bald beginnende Frühjahr. 

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So und das Ganze geht nun noch zu

made4boys und zukinderkamgo

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