Was für eine Überraschung. Ich wurde von Manuela für den Liebster Award nominiert. Ganz vielen lieben Dank dafür!

Ich freue mich sehr über die Nominierung, weil ich meinen (noch recht jungen) Blog gerne vorstellen mag. Bisher sagte mir dieser Award noch nichts, aber das hat sich nun ja geändert.

Liebster_Blog

 Gerne beantworte ich Dir Deine 11 Fragen. Los geht’s:

1. Wie bist du zum Nähen gekommen?

Meine Mutter lag mir immer damit in den Ohren, dass ich eine Nähmaschine brauche. Ich habe das ganz lange nicht so gesehen. Bis ich dann Anfang 2009 eine Singer Maschine bei Lidl für knapp 100 Euro entdeckte. Die wollte ich haben, aber zum Glück gab es die dann nicht mehr und ich habe angefangen zu googeln. Dadurch wurde mir klar, dass ich eine Maschine für mindestens 350 Euro brauche. Ich habe dann einen Nähmaschinenladen in Ulm entdeckt und nach einer super tollen Beratung habe ich mich dann für meine erste Nähmaschine – eine Elna 5100 – entschieden. Ich war echt aufgeregt, weil ich nun eine für meine damalige Vorstellung recht teure Maschine hatte und ja eigentlich gar nicht nähen wollte. Nur mal was ändern oder reparieren oder so.

Die Verkäuferin hat mich dann noch ermutigt, Kurse bei ihnen zu machen und schon bald habe ich dann tatsächlich einen Stoff und eine Burda easy gekauft und mein erstes Kleidungsstück genäht. Ich war sooo stolz. Ich hab dann u.a. einen T-Shirt Nähkurs gemacht und ab da hatte ich Spaß am Nähen. Zumindest hin und wieder. Ich habe dann erste Täschchen genäht und zwei Babykombinationen für Freunde. Bis dahin war Nähen für mich ein Hobby – eins unter vielen.

Als ich dann aber 2011 eher zufällig das erste Mal eine Stickmaschine gesehen habe, war es um mich geschehen. Mir war in dieser allerersten Sekunde klar, dass es das war, was mir noch gefehlt hat, um meine Kreativität so ausleben zu können, wie ich das wollte. Seither ist Nähen für mich absolute Leidenschaft, ein unheimlich großes und wichtiges Hobby. Ich habe meinen Fuhrpark ganz deutlich aufgestockt und erweitert (weil ich immer mehr genäht habe) und verbringe heute sehr viel Zeit mit der Suche nach Stoffen, Schnitten, dem Lesen in Foren, Blogs und Nähgruppen auf Facebook. Ich treffe mich mit anderen Nähbegeisterten und liebe es, Dinge genau so machen zu können, wie ich sie mir vorstelle. Ich nähe Taschen, Patchworkdecken, Klamotten (bisher aber nur Shirts), Babyklamotten, Deko und damit all das, was ich vor mehr als 5 Jahren beim Kauf meiner ersten Maschine nie auch nur für möglich gehalten hätte.

2. Mit welchen Maschinen nähst/stickst du?

Ich habe angefangen auf einer Elna 5100 und diese dann durch meine erste Stickmaschine – die Brother Innovis 750 E ergänzt. Inzwischen nehme ich die kleine Elna als Reisemaschine und habe eine richtig tolle große Maschine – die Elna Excellence 740. Die liebe ich heiß und innig. Der große Durchlass, der Kniehebel, die Durchstichskraft, der Fadenabschneider und der Obertransport begeistern mich immer wieder. In den letzten drei Jahren kamen noch eine Overlock (die Babylock Enlighten), eine größere Stickmaschine (die Brother V3) und eine Cover (die Babylock BLCS) dazu. Mit diesen Maschinen (und einem kleinen Schneideplotter) habe ich nun die Optimallösung für mich und meine Nähprojekte.

3. Wie groß ist dein Stofflager?

Öhmmm, das ist ja eine gemeine Frage 🙂 Ich bin defitiniv stoffsüchtig und weil das so ist, habe ich inzwischen schon ein ganz nettes Lager an Stöffchen zu Hause. Einiges an Trigema Putzlappen – auch um Schnitte günstig testen zu könnnen. Das ist inzwischen eine richtig große Kiste voll. Dann noch zwei kleinere Kisten mit Baumwollstoffen – vorrangig für Täschen und Deko.

Sowohl bei Kinderstoffen als auch bei Jerseys für mich habe ich sicher deutlich mehr als ich brauche, dafür habe ich keine Hosenstoffe, Blusenstoffe, Stoffe für Kleider oder Blazer und auch bei Patchworkstoffen habe ich noch nicht die Stoffauswahl, die man für viele Projekte brauchen könnte.

Ich bin aber inzwischen an einem Punkt angelangt, wo ich sage, dass es nun mengenmäßig nicht noch mehr werden sollte. Deshalb baue ich gerade auch ganz bewusst Stoffe ab und verwende – wo es möglich ist – Stoffe aus meinem Fundus. Stoffe kaufen macht mir aber nach wie vor auch großen Spaß und tut mir auch gut.  Deshalb ist das Ziel, so viel zu nähen, dass immer wieder ein Plätzchen im Stoffschrank frei wird.

4. Was sind deine Lieblings-Schnittmuster?

Bei Babykombinationen liebe ich die Pumphose Frida und den Regenbogenbody, weil ich an meinem Neffen sehe, wie perfekt die passen und wie wohl er sich in diesen Wohlfühlklamotten fühlt. Jetzt, wo er größer wird, interessiere ich mich mehr für Schnitte, da gefallen mir viele von Kibadoo, von Fred von Soho und von Klimperklein.

Shirts für mich nähe ich im Moment sehr gerne nach einem Grundschnitt, den ich bei einem Babylock Kurs bekommen habe. Die passen einfach so klasse, dass sich jedes andere Shirt erst mal daran messen lassen muss. Aber weil ich ja mehr für mich nähen möchte, stehen da auch viele andere Schnitte auf dem Programm wie z.B. die Shelly oder Lady Carolyn.

5. Mit wem würdest du für einen Tag tauschen wollen und warum?

Für einen Tag würde ich gerne mit meinem 18 monatigen Neffen Finn tauschen. Ich fände es spannend, die Welt noch einmal so unbeeinflusst sehen und erleben zu können. Ohne Vorurteile, Mißtrauen oder Sorgen vor dem, was kommen kann. Und ich würde gerne so viel neues lernen wollen wie er es noch jeden Tag tut.

6. Eine unglaubliche Geschichte aus deinem Leben

Da fällt mir gerade echt nichts ein. Außer vielleicht als ich mal mit 17 Jahren von Berlin nach Stuttgart geflogen bin und da in einer Zeitschrift einen Artikel über Ben Becker gelesen habe. Keine 10 Minuten später habe ich im Flugzeug meine Jacke in die obere Ablage gelegt, mich umgedreht und gedacht “Die Augen kenne ich!” Es hat echt lange gedauert, bis ich wusste, dass das in der Zeitschrift war und dass der Mann ein paar Sitzreihen hinter mir Ben Becker ist. Ich habe dann meinen ganzen Mut zusammengenommen, bin zu ihm hin und habe um ein Autogramm gebeten. Der Typ neben ihm hat dabei gelacht und sagte “Na, DU bist aber bekannt geworden…” Nachdem meine Eltern uns abgeholt hatten, wusste ich dann auch, wieso er das sagte, denn der Mann neben Ben Becker war André Eisermann – der eigentliche Hauptdarsteller in dem gemeinsamen Film der beiden. Später habe ich dann erfahren, dass da auch noch der Regisseur von Schlafes Bruder Joseph Vilsmeyer neben den beiden saß, denn die drei waren auf dem Weg zur Premiere in Aalen.

7. Welches Buch liest du zur Zeit?

Ich habe gerade “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes gelesen. Für mich ist das eines der tollsten Bücher der letzten Jahre. Sehr berührend ohne kitschig zu sein und ein Buch, dass mich ganz neu über das Leben nachdenken ließ. In der letzten dreiviertel Stunde Lesezeit habe ich Rotz und Wasser geheult, aber mit einem kleinen Abstand finde ich, dass es kein besseres Ende für dieses Buch gegeben hätte. Nach so einem Buch kann ich nicht sofort das nächste anfangen, aber welches es wird, steht schon fest: “Morgen kommt ein neuer Himmel” von Lori Nelson Spielman

8. Was macht dich besonders?

Das kann ich gar nicht beantworten. Meine Familie und meine Freunde finden, dass ich ein großes Herz habe und sehr empathisch und nett bin. Aber ich finde das nicht außergewöhnlich.

9. Ein kluger Spruch der dir gefällt

Sorgen klopfen manchmal an die Tür, aber sie verschwinden wieder, wenn sie von drinnen ein Lachen hören.

10. Wen bewunderst du und warum?

Unseren Bundespräsidenten Joachim Gauck – weil er einfach immer das richtige sagt. Ich sehe in ihm eine ganz große Persönlichkeit.

11. Was hast du im Leben so richtig gut gemacht?

Meinen Mann geheiratet 🙂

 

Diese Blogs nominiere ich:

Meine Fragen an Euch

  1. Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?
  2. Wie häufig nimmst Du Dir die Zeit, in Blogs zu lesen und wie viel Zeit verbringst Du damit?
  3. Wie bereitest Du Deine Fotos vor (Hintergrund, Accessoires, Kameraeinstellungen etc.) und wie bearbeitest Du sie?
  4. Was bedeutet Kreativität für Dich?
  5. Hast Du ein Traumprojekt, dass Du irgendwann nähen (oder fotografieren) möchtest?
  6. Hast Du einen absoluten Lieblingsstoff (oder ein Fotobuch) – entweder wegen dem Design oder dem Material?
  7. Was darf in keiner Nähkiste (oder Fotokiste) fehlen? Wieso?
  8. Wenn Dein Tag 2 Stunden länger wäre…
  9. Wie erklärst Du anderen, was an Deinem Hobby so toll ist?
  10. Was verbindest Du mit Licht?
  11. Was möchtest Du unbedingt noch lernen?

Die Liebster Award Regeln:

  1. Danke der Person die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel.
  2. Zeige in Deinem Blog bzw. Artikel, dass Du am Liebster Award teilnimmst.
  3. Beantworte die 11 Fragen des Liebster Award, die Dir gestellt wurden.
  4. Nominiere 5 – 11 weitere Blogger für den Liebster Award – die im Idealfall weniger als 1.000 Follower haben.
  5. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine 11 nominierten Blogger zusammen.
  6. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog Artikel.
  7. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel, damit sie etwas über Deinen Blog lernen und auch am Liebster Award teilnehmen können.

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