Als ich vor ca. zwei Jahren meine Overlock gekauft habe, habe ich meinem Mann eigentlich versprochen, dass ich eine Cover erst kaufen werde, wenn wir eine größere Wohnung haben und ich da ein Nähzimmer habe. Denn in unserer Zweizimmerwohnung war für eine vierte (also eigentlich durch meine kleine Reisemaschine sogar fünfte) Maschine kein fester Platz mehr. Meine Overlock hat auf einem Sideboard im Schlafzimmer genau neben die Stickmaschine gepasst und die Nähmaschine hat ihren festen Platz auf einem kleinen Tisch – ebenfalls im Schlafzimmer.

Vor einem Jahr habe ich dann wieder so von einer Cover geschwärmt und da sagte mein Mann “dann kauf sie Dir doch, wenn Du daran Freude hast”. Sein Vorschlag war dann, die neue Maschine auf den Schreibtisch zu stellen. Ich hatte schon von Anfang an eine andere Idee, denn ich wollte die Maschinen stapeln. Dabei sollte die Cover unten stehen und darüber dann die Overlock, weil ich die in der Regel häufiger brauche und so schneller an sie rankomme. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung hat es ziemlich lange gedauert, weil ich lange nach einer fertigen Lösung gesucht habe.

Vor ein paar Monaten habe ich dann beschlossen, das mal mit einem Schreiner zu besprechen. Als ich Ende Februar Urlaub hatte, habe ich mich hingesetzt und eine kleine Zeichnung gemacht, wie ich mir das in etwa vorstelle.

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Hier seht Ihr das nochmal im Detail. Wichtig war mir, dass die Box für die Cover so stabil ist, dass ich die Overlock ohne Probleme drauf stellen kann. Während ich vor einem Jahr noch eine reine Box in umgedrehter U-Form bevorzugt hätte, wollte ich nun auch einen Auszug, um die Maschine leichter rausnehmen zu können. Denn in dem Jahr, wo ich die Cover nun habe, habe ich sie doch schon öfter genutzt, als ich ursprünglich dachte.

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Der Schreiner erklärte mir einiges zur grundsätzlichen Konstruktion und meinte zunächst, dass es sein kann, dass sie eine Rückwand zur Stabilisierung brauchen. Als ich dann kurz danach das Angebot bekam, war ich positiv überrascht und beschloss, die Box machen zu lassen. Bei einem weiteren Termin vorletzte Woche haben wir dann das Material genau abgesprochen und er hat mir gezeigt, wie er sich das mit dem Auszug gedacht hat. Meine Maschine habe ich da dabeigehabt, damit der Profi noch mal genau messen kann. Wäre ja schließlich doof gewesen, wenn das dann am Ende doch nicht gepasst hätte.

Die Ecken der Box sind auf Gehrung geschnitten und die Kanten lackiert. Das gefällt mir super und sieht einfach professionell aus:

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Die Flächen sind in Hochglanzoptik, so dass das ganze ziemlich edel aussieht. Deshalb bin ich mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich wie hier schon mal angekündigt, die Wandtattoos aus dem letzten Packendes für mich Paket auf die Box kleben werde.

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Die Cover passt wirklich perfekt in die Box rein. Naja, wenn ein Profi misst, ist das ja eigentlich auch zu erwarten, aber trotzdem bin ich echt begeistert, weil es genau so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt habe.

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Die Tiefe ist genau so, wie die des Sideboards. Dadurch schließen die vorderen Kanten bündig ab. Auch das gefällt mir echt gut.

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Das ist der Turm mit Cover und Overlock. Rechts daneben ist dann noch Platz für meine Stickmaschine, die alles andere als zierlich daherkommt. Die steht nun minimal über das Sideboard hinaus, weil ja durch die Box ein paar Zentimeter mehr gebraucht werden als für die Maschine alleine, aber das stört mich nicht.

Wenn ich dann mit meiner Cover nähen möchte, kann ich ganz bequem den Auszug herausziehen und sie herausnehmen.

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Für mich ist diese Lösung einfach perfekt! Genau so wollte ich es haben und auch wenn das ein Schreiner für mich umgesetzt hat, fühlt es sich ein bisschen nach selbstgemacht an, weil es genau nach meinen Vorgaben gefertigt wurde.

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