Letztes Wochenende fand das Lillestoff Festival in Hannover Langenhagen statt. Für mich ist das Lillestoff Festival 2018 ein Wochenende gewesen, das ich nie wieder vergessen werde. Warum dieses Lillestoff Festival für mich letztlich ganz besonders schön war, obwohl die Vorzeichen denkbar schlecht waren, erzähle ich Euch natürlich. Denn dass ich zu Beginn tottraurig war, lag an externen Faktoren. Aber dass ich Hannover mit einem ganz glücklichen Lächeln verlassen habe, lag an Freundschaften und einer Hilfsbereitschaft, die für mich typisch für die Nähcommunity bei Lillestoff ist. Ich bin seit der Erstauflage im Jahr 2014 immer mit dabeigewesen und habe Euch 2014, 2015 und 2016 und 2017 schon mal darüber berichtet.

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Die Vorfreude

Für mich gibt es inzwischen viele Gründe, mich auf das Lillestoff Festival zu freuen. Neben den tollen Workshops, Lillestoffen zu Festivalpreisen, sehr viel Inspiration etc. ist das Festival für mich vor allem ein Treffen der Nähszene. Darauf freue ich mich schon alleine deshalb, weil ich da einmal im Jahr viele Nähfreundinnen und Bloggerinnen wieder treffe.

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In diesem Jahr kam aber noch was anderes dazu: 2018 war bisher absolut gar nicht unser Jahr – das habt Ihr auch daran gemerkt, dass es hier sehr still war. Zu viele Sorgen im Leben 1.0 haben uns seit Februar immer in Atem gehalten. Nachdem Mitte August endlich feststand, dass zumindest die größte Sorge unbegründet war, habe ich gemerkt, wie extrem viel Kraft dieses halbe Jahr gekostet hat. Deshalb habe ich mich so sehr auf ein Wochenende gefreut, an dem ich viele Freundinnen treffe und ganz viel Zeit für mich und mein Hobby habe.

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Überhaupt… Freundschaften… Ohne meine Freundinnen hätte das in diesem Jahr nicht geklappt. Das Hotel hatten wir zwar schon im letzten Jahr reserviert, aber im Frühjahr war ich gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich Karten kaufen soll, wenn ich eh nicht weiß, wie es weitergeht. Dazu kam noch, dass durch die späte Terminfestlegung mein Mann keinen Urlaub nehmen konnte und ich lange nicht wusste, wie ich die Kinderbetreuung hinbekomme.  Meine Freundin Ursula kam dann aber auf die Idee, dass ich doch fliegen könnte und so nur für den Samstag jemanden für meine Süße brauche.

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Im April habe ich mich dann echt gefreut, dass ich ein Wochenendticket mit Nähtischen für beide Tage bekommen habe. Und für Freudentränchen sorgte, dass ich endlich ein Ticket für den Siebdruckkurs bekommen habe. Wer diesen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass es mir dabei nicht um die Technik ging. Denn ich habe ja nach meinen Minisiebdruckkurs noch einen dreitägigen Kurs mit Siebdruck und Taschennähen in Speyer gemacht. Aber zuhause habe ich keine Siebdruckwerkstatt und so hatte ich mir Stoffe vorbereitet, die ich in Hannover bedrucken wollte. Und darauf habe ich mich echt wahnsinnig gefreut.

In den Tagen vor dem Festival habe ich trotz vieler Überstunden im Job noch versucht, einige Projekte vorzubereiten. Viel mitnehmen konnte ich dieses Mal ja nicht und so war alles ganz fix gepackt. Meine Maschine und so Dinge wie Schneidematte, Lineal, Schere und Rollschneider hat Ursula im Auto mitgenommen und ich hatte die Stoffe und zugeschnittenen Projekte im Koffer dabei.

Was dann geschah…

Am Flughafen Stuttgart habe ich festgestellt, dass meine Kamera nicht funktioniert. Da muss beim Aufladen des Akkus etwas schiefgegangen sein. Nachdem meine Kamera mit vollaufgeladenem Akku das Festival locker durchgehalten hätte, hatte ich natürlich kein Ladeteil dabei. Ich saß total unglücklich am Gate, bis mir die Idee kam, mein Malheur in der Lillestoff Festival Gruppe zu schildern. Innerhalb weniger Minuten bot mir Maike (die ich bis dahin nicht kannte) ihre Hilfe an und hat damit mein Wochenende gerettet. Ich fand das so unglaublich, dass sie mir anbot, mir ihren Akku und das Ladegerät mitzubringen und auch am Sonntag da zu lassen. Keine Frage, ich hätte genauso geholfen, aber ich weiß auch, wie oft mein Umfeld den Kopf schüttelt, wenn ich sowas erzähle. Maike war mein Engel und ihr habt Ihr die schönen Fotos und die kleine Diashow am Ende dieses Beitrags zu verdanken.

Die eigentliche Katastrophe sollte aber erst noch kommen. Als ich in Hannover kurz vor 23 Uhr ankam, musste ich feststellen, dass mein Koffer nicht auf dem Gepäckband gelandet war. Das ist ja grundsätzlich immer unerfreulich, aber ich hatte darin bis auf die Nähmaschine alles, was ich für’s Lillestoff Festival brauchte. Meine Stoffe für den Siebdruckkurs, das Ipad mit den Anleitungen, die Stoffe für meine Nähprojekte, angefangene Patchworkprojekte und natürlich auch meine Festivaloutfits.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie unglücklich und verzweifelt ich war. Für mich gehört das Nähen untrennbar zum Lillestoff Festival dazu und ich wäre am liebsten auf der Stelle wieder heimgefahren. Auf den Siebdruckworkshop hatte ich unter diesen Umständen absolut keine Lust mehr und ich wusste auch nicht, was ich jetzt nähen soll. Aber die Rechnung habe ich ohne meine Freundinnen gemacht – doch dazu später mehr.

Das Festival 2017 – Organisation

In diesem Jahr hatte Lillestoff pro Tag wieder 1000 Tickets. Ganz so viele waren es aber nicht und vor allem am Samstag morgen war alles sehr viel entspannter als im letzten Jahr. Die Schlange am Einlass war schon um 9 Uhr komplett weg, so dass es Teilnehmer gab, die sich auf dem Parkplatz fragten, ob sie sich im Datum gerirrt haben.

Ich hatte ja letztes Jahr von langen Schlangen geschrieben. Nach dem Nähcamp in Stuttgart im Frühjahr war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich nochmal Lust auf das Lillestoff Festival hatte. Das lag auch daran, dass es letztes Jahr so laut war und ich es nicht mehr so entspannt wie in den ersten Jahren fand. Aber dieses Jahr war es viel besser. Nun bin ich mir wieder sicher, dass ich nächstes Mal auf jeden Fall wieder kommen mag.

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Eine super tolle Überraschung war für mich der kurze Auftritt von Sina Trinkwalder – der Chefin von Manomama.  Ich finde Sina so inspirierend, weil sie zeigt, dass man auch ohne Ausbeutung von Menschen erfolgreich sein kann.

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Auch einen Goodiebag gab es wieder – mit verschiedenen Stoffen. Das fand ich eine tolle Idee, denn wenn man den Stoff nicht mag, kann man tauschen. Ich fand meinen Stoff super toll, aber ich habe auch erlebt, dass andere teilweise zu dritt getauscht haben und am Ende alle drei zufrieden waren. Das ist doch perfekt. Den Einkaufsbeutel finde ich sehr schön und die Kreativzeitschrift hat mir die Wartezeit am Flughafen verkürzt.

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Auch das Essen war gewohnt super – schon das Frühstück war sehr vielfältig. Das Mittagessen fand ich an beiden Tagen sehr lecker, aber auch für das Auge ansprechend. Das Café Velo war auch wieder mit von der Partie und hat für verschiedene Kaffeespezialitäten und andere Heißgetränke gesorgt. Am Nachmittag verwöhnte uns Lillestoff noch mit leckerem Kuchen. Der war so beliebt, dass er am Samstag zwischenzeitlich ausgegangen ist.  Ich muss echt sagen, dass ich es auch im fünften Jahr immer noch unglaublich finde, was Lillestoff für dieses Wochenende alles auf die Beine stellt und was im Festivalpreis mit drin ist.

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Vor allem finde ich es beeindruckend, wie super auf Kritik eingangen wird. Im letzten Jahr gab es erstmals einen Coffee to go Becher mit einem wunderschönen Motiv von Susalabim. Viele haben den wieder mitgebracht und für alle anderen war er auch in diesem Jahr wieder zu kaufen.

Auch die Kritik an den Armbändchen hat sich Lillestoff zu Herzen genommen. Wer wollte, konnte sich im Vorfeld eine Eintrittskarte drucken und diese in die Hülle der Vorjahre stecken. Für alle neuen Festivalbesucher gab es leere Hüllen zu kaufen. So hat das Orgateam gleichzeitig noch die Klippen der DSGVO sicher umschifft, denn jeder konnte nun selbst entscheiden, ob er seinen Namen sichtbar machen wollte oder nicht.

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Bulipp sorgte auch wieder für viele fröhliche Gesichter. Einfach nur köstlich, wie er sprachlos applaudierte, mit den Festivalteilnehmern in Kontakt trat, Stühle vom nicht vorhanden Staub befreite, wenn sich jemand setzen wollte, oder am Eingang für gute Laune sorgte.

Nicht nur mit Nähtisch konnte man Spaß haben

Nicht alle schleppen ihre Maschinen nach Langenhagen. Aber auch ohne zu nähen konnte man wieder viel erleben. Wobei ich für mich sagen muss, dass ich ohne Nähtisch nicht so weit fahren würde. Genau deshalb war das mit dem Koffer ja so blöd.

Die Stände in der Halle

Hier hat sich Lillestoff echt einiges einfallen lassen. Wer Kurzwaren vergessen hatte oder kurzfristig noch den passenden Reißverschluss oder Bänder und Borten brauchte, fand auch in diesem Jahr ein sehr umfangreiches Angebot vor.

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Der TOPP Verlag präsentierte neue Bücher aus der Szene. Am Stand von CreaSteinmetz gab es eine sehr umfangreiche Auswahl an Plotterfolien. Da waren ein paar sehr sehr tolle dabei, die ich einfach haben musste.

Am Stand von Schnittreif gab es eine große Auswahl an Schnitten für Damen, Herren und Kinder. Bei zwei Schnitten für Leonie konnte ich einfach nicht nein sagen, obwohl ich noch so viele Schnitte unbenutzt auf der Festplatte habe.

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Mein Highlight bei den Verkaufsständen war aber das Atelier Lotte Martens mit ihren handbedruckten Stoffen. Besonders angetan hat es mir dabei der Tencel und die Kupferaufdrucke auf dem dunkelblauen Baumwollstoff.

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Auch Marabu und der Nähpark waren vertreten. Der Nähpark zeigte in mehreren Terminen, wie man seine Maschinen richtig pflegt. Ein toller Service war auch der Techniker vor Ort, der an die Nähtische kam, wenn eine Maschine Probleme machte.

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Auch meine Lieblingsdesignerin Susanne Bochem (Susalabim) war mit einem kleinen Stand vertreten. Dort konnte man mit ihr ins Gespräch kommen und ihr neues Freundebuch für den Kindergarten anschauen. Gleich daneben war der Stand der Lillestoff Designer, an dem diese persönliche Karten für die Teilnehmer malten und zeichneten.

Die Workshops

Und auch die Workshops deckten wieder sehr viele Interessen ab. Man konnte in einigen Workshops Kleidung oder Taschen nähen – den Taschenworkshop leitete meine Freundin Ursula. Auch zum Thema Schnittanpassung gab es ebenso Angebote wie zum Freihandsticken, Handlettering, Plotten und Upcycling.

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Besonders beliebt waren auch wieder die Siebdruckkurse sowie die Fotokurse von Katrin und Sandra. Ich habe mich gefreut, Kasia von mädebykasia zu treffen und kurz mit ihr zu quatschen. Wir kennen wir uns schon so lange und sie ist mit ein Grund für mich, nach Hannover zu fahren.

Stoffe, Stoffe und kein Ende

Also ich brauche ja keine Stoffe, ist klar… deshalb habe ich mich in diesem Jahr auch echt zurückgehalten. Aber Lillestoff ist eben Lillestoff und so sind dann doch noch vier Jerseys bzw. Sommersweat in meine Tasche gewandert.

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Und nur weil ich ernsthaft Stoff abbauen möchte, habe ich nicht mal in die Kilokiste reingeschaut. Man muss sich ja nicht willentlich Versuchungen aussetzen, denen man kaum noch wiederstehen kann, oder? Aber genau diese Kilokisten haben manche Festivalteilnehmer geradezu in Extase versetzt. Hier seht Ihr den Moment, indem eine neue Kilokiste reinschoben wurde:

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Das war mein Einkauf:
Vier Stoffe, zwei Schnittmuster, ein paar Plotterfolien und die handbedruckten Stoffe von Lotte Martens.

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Freundschaften – oder wie man ein verkorkstes Wochenende retten kann

Die ersten Stunden des Festivals war ich wirklich untröstlich. Ich hab ständig versucht, bei der Airline oder am Lost and Found Schalter etwas herauszufinden. Nach einem dieser Telefonate liefen dann auch kurz mal Tränen über mein Gesicht. Dann sagte aber eine meiner Freundinnen, dass wir jetzt einfach versuchen, ein schönes Wochenende zu machen. Meine Mädels haben echt alles versucht, mich abzulenken und mir sinnvolle Beschäftigungen zu geben. Ich hätte ihre Sachen covern können oder Patchworkstoffe für ein Projekt auswählen.

Das fand ich so lieb. Als ich dann aber meine Maschine aus dem Workshopraum geholt hatte, kam dabei eine kleine Überraschung heraus. Denn anders als gedacht hatte ich beim Packen der Maschine doch schon ein Projekt soweit vorbereitet und eingepackt. Ich hatte also drei angefangene Kosmetiktaschen. Die konnte ich nun mit viel Liebe und ohne jede Hektik ganz gemütlich nähen. Meine Freundinnen halfen wir mit allen möglichen Nähutensilien aus und Garne konnte ich vor Ort kaufen.

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Der Oberhammer kam aber danach. Ich wollte meinen Siebdruckkurs absagen, weil er so für mich einfach null Sinn machte und ich vor allem wirklich dringend Klamotten brauchte. Vom Koffer war ja weiterhin nichts zu sehen. Das sahen meine Mädels aber ganz anders. Sandra hatte die Idee, mir etwas zu nähen und zu fünft haben sie das während meines Workshops umgesetzt.

Ich hatte wirklich Angst davor, weil ich ja nicht gerade Idealmaße habe und da schon alleine das Messen für mich nicht einfach ist. Und weil es mir ohnehin alles anders als leicht fällt, mir helfen zu lassen. Aber ich habe mich überreden lassen, in meinen Workshop zu gehen. Als ich zurückkam, überreichten mir Sandra, Brigitte, Ari, Claudia und Anja ein T-Shirt und eine dazu passende Unterhose.

Ich habe echt Tränen in den Augen gehabt. Weil ich es so unglaublich fand, dass sie das für mich gemacht haben. Sie haben sich die Arbeit aufgeteilt – eine hat den Schnitt gemacht und ausgeschnitten, eine den Stoff zugeschnitten, eine das Shirt zusammengenäht, eine hat die Säume gemacht und die fünfte hat in der Zeit die Unterhose genäht. Anjas Mama hat ihren Nähplatz zur Verfügung gestellt und Simone nur deshalb nicht mitgemacht, weil sie zu der Zeit im Workshop war.

Shirt und Unterhose

Das war der Moment, der das Lillestoff Festival für mich gerettet hat. Nicht wegen der Klamotten an sich, sondern weil mir das gezeigt hat, was Freundschaft bedeutet und weil das Lillestoff Festival 2018 so für mich zu einem Festival der Freundschaft und Hilfsbereitschaft (da schließe ich auch meinen Fotoengel Maike noch mal ganz besonders ein!) wurde.

Und das war auch Sandras Idee hinter der Aktion. Sie sagte sinngemäß, dass ich bei einem gekauften Shirt immer daran denken würde, dass ich das nur kaufen musste, weil der doofe Koffer weg war und es wahrscheinlich nie mehr tragen würde. Bei einem Shirt, das meine Freundinnen für mich nähen, sei dies aber anders, denn das würde ich auf jeden Fall positiv in Erinnerung behalten und so war es dann auch. Obwohl ich den Stoff nicht ausgesucht und vermutlich so vom Ballen nicht gekauft hätte, finde ich es ganz toll und weiß jetzt schon, dass das ein Lieblingsshirt wird. Und verrückterweise hat echt alles super gepasst – und damit habe ich nun sogar einen passenden Shirt für Unterhosen.

Und sonst so?

Nachdem ich vor allem am Samstag unfreiwillig sehr viel Zeit hatte, habe ich mich gefreut, viele alte Bekannte wiederzusehen. So stand zum Beispiel plötzlich Nelly von meinem früheren Lieblingsstoffladen in Ulm vor mir. Sie lebt inzwischen in Berlin und hat sich mit einer Freundin aus Ulm in Hannover verabredet. Das war echt richtig nett. Ich hab auch kurz mit Susanne Bochem alias Susalabim geredet. Kasia habe ich in einer Workshoppause getroffen und auch das sehr genossen. Ein paar Mal haben wir auch bei Ursulas Workshop reingespickt und die tollen Taschen bewundert, die dort genäht wurden.

Nachdem ich ja in den letzen Jahren immer mehr Nähfreunde aus dem Süden infiziert habe, sind in diesem Jahr Silke und ihre Freundin Monika das erste Mal mit dabeigewesen. Ich konnte ganz viel Zeit mit meinen Nähfreundinnen aus dem Norden verbringen, was mir in diesem Jahr noch viel mehr bedeutet hat. Danke danke danke für alles, was Ihr für mich gemacht habt – Ihr habt wirklich keine Ahnung, was das in meinem Herzen berührt hat!

Deshalb mussten wir natürlich am Sonntag auch noch die Fotobooth Ecke belagern.

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Wir haben so viel Spaß an diesem Wochenende gehabt, waren traditionell beim Chinesen essen, haben zusammen Sekt getrunken, auf dem Hotelbett bis in die Nacht gequatscht und viel gelacht. Mir gefällt gerade nachdem derzeit  in der Online Nähszene so viel Ungunst zu spüren ist, die Stimmung auf dem Festival. Da helfen sich alle gegenseitig, geben sich Tipps und respektieren sich mit ihren unterschiedlichen Figuren, Geschmäckern und Vorlieben. Das finde ich toll, weil es das Gegenteil dessen ist, was sich in der Online Nähszene von Facebook abspielt.

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Deshalb haben auch viele wieder Tüten mit Stoffresten dabei gehabt, um Näherinnen zu unterstützen, die für Frühchen und Sternenkinder nähen. Lillestoff selbst hatte in diesem Jahr keine Kartons dafür aufgestellt, weil noch so viel vom letzten Jahr da war. Aber in der Lillestoff Gruppe fanden sich schnell die passenden Kontakte. Direkt bei uns am Tisch saß Sabrina, die für den Verein Handgemachtes für Sternenkinder und Frühchen e.V. näht.

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Ich finde es super, was die auf die Beine stellen und werde da auf jeden Fall mit Stoffen, vielleicht aber auch darüber hinaus unterstützen.

Erinnerungen an das Lillestoff Festival 2018

Lillestoff hat wieder ein Video drehen lassen, das die Eindrücke dieses tollen Wochenendes festhält. Ihr findet es auf dem Youtube  Kanal von Lillestoff bzw. direkt hier.

Und für alle, die sich auch über nicht ganz so professionelle Fotos freuen, habe ich eine kleine Diashow erstellt. Möglich wurde dies nur durch die wahnsinnig tolle Hilfe von Maike, bei der ich mich an dieser Stelle noch mal ganz doll bedanken möchte. Hier also nun mein ganz persönlicher Blick auf das Lillestoff Festival 2018:

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Das Lillestoff Festival 2018 war für mich trotz wirklich widriger Begleitumstände durch meine Freundinnen ein traumhaft schönes Wochenende. Vielen lieben Dank an Daniele und Güven sowie das ganze Team von Lillestoff, die uns das ermöglicht haben. Wahnsinn, was ihr jedes Jahr auf die Beine stellt!

Ich hoffe, ich kann 2019 wieder dabei sein.

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